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Hermetische Steckverbinder: Grundlagen, Auswahlkriterien und Anwendungen

Paul-Martin Kamprath | Leitung Marketing | pk components GmbH

Hermetische Steckverbinder kommen überall dort zum Einsatz, wo elektrische Signale, Daten oder Leistung durch eine abgedichtete Systemgrenze geführt werden müssen. Typische Anwendungen finden sich in Vakuumkammern, Druckbehältern, Analysegeräten, Unterwassersystemen sowie in Anlagen der Luft- und Raumfahrt, Forschung und Energietechnik. Entscheidend ist dabei nicht allein der Schutz vor Wasser oder Staub. Ein hermetischer Steckverbinder muss auch verhindern, dass Gase über längere Zeiträume durch Gehäuse, Kontakte oder Dichtstellen hindurchtreten.

Für die Auswahl reicht es deshalb nicht aus, lediglich auf eine hohe IP-Schutzart oder die allgemeine Bezeichnung «vakuumdicht» zu achten. Maßgebend sind unter anderem die zulässige Leckrate, das Vakuumniveau, die Druckdifferenz, die Temperatur, das verwendete Gas sowie die eingesetzten Dichtungs- und Gehäusewerkstoffe. Ebenso müssen die elektrischen und mechanischen Anforderungen der Anwendung berücksichtigt werden. Im Folgenden werden die technischen Grundlagen der Hermetizität erläutert und aufgezeigt, wie ein geeigneter hermetischer Steckverbinder systematisch spezifiziert und ausgewählt wird.

Was bedeutet Hermetizität bei Steckverbindern?

Gasdichtheit auf molekularer Ebene

Hermetizität beschreibt die Fähigkeit einer Verbindung, den Durchtritt von Gasen durch eine Systemgrenze auf ein definiertes Minimum zu reduzieren. Bei einem hermetischen Steckverbinder betrifft dies nicht nur die Verbindung zwischen Stecker und Buchse, sondern auch die Durchführung der Kontakte durch das Gehäuse sowie die Abdichtung zur Montagefläche.

Diese Eigenschaft ist besonders wichtig, wenn innerhalb eines Systems ein Vakuum oder ein definierter Gasdruck aufrechterhalten werden muss. Bereits kleinste Gasmengen können den Restdruck in einer Vakuumkammer erhöhen, Messprozesse beeinflussen oder empfindliche Bauteile schädigen. In einem Massenspektrometer oder Elektronenmikroskop kann ein unkontrollierter Gaseintritt beispielsweise dazu führen, dass Elektronen oder Ionen mit Luftmolekülen kollidieren. Dadurch sinken Messgenauigkeit und Prozessstabilität.

Hermetisch bedeutet allerdings nicht automatisch, dass absolut kein Gasdurchtritt stattfindet. Eine vollständig leckagefreie Verbindung ist in der technischen Praxis kaum nachweisbar. Entscheidend ist deshalb eine maximal zulässige Leckrate, die zur jeweiligen Anwendung passt.

Leckrate und Leckeinheit richtig verstehen

Die Dichtheit eines Steckverbinders wird üblicherweise als Leckrate angegeben. Eine verbreitete Einheit ist mbar·l/s. Sie beschreibt den Gasdurchsatz, der pro Sekunde durch eine undichte Stelle tritt, bzw. ist die Gasmenge, die in einer Sekunde aus einem 1-Liter-Behälter entfernt werden muss, um den Druck um ein Millibar zu verringern.

Eine Leckrate von 1 × 10-7 mbar·l/s bedeutet vereinfacht, dass nur eine sehr geringe Gasmenge pro Sekunde durch die geprüfte Barriere gelangt. Ob dieser Wert für eine Anwendung ausreichend ist, hängt jedoch vom Vakuumniveau, dem verfügbaren Pumpvermögen, dem Kammervolumen und dem zulässigen Restdruck ab.

Bei der Bewertung muss zudem zwischen mehreren Effekten unterschieden werden. Ein reales Leck entsteht durch einen durchgängigen Kanal, beispielsweise infolge einer fehlerhaften Dichtung oder eines Materialrisses. Bei der Permeation wandern Gasmoleküle langsam durch einen polymeren Werkstoff. Ausgasung entsteht, wenn Moleküle von Oberflächen oder aus Materialien freigesetzt werden. Virtuelle Lecks treten auf, wenn Gas in Spalten, Sacklöchern oder eingeschlossenen Volumen gespeichert ist und verzögert in die Vakuumkammer gelangt.

Für die Konstruktion ist daher nicht nur die Leckrate des Steckverbinders entscheidend. Auch Flansche, Schweißnähte, Dichtungen, Kabel und weitere Durchführungen tragen zum gesamten Leckbudget der Anlage bei.
 

Ein Helium-Massenspektrometer prüft die Hermetizität eines Steckverbinders
 

Helium-Lecktest und Einfluss des Prüfgases

Zur Prüfung hermetischer Steckverbinder wird häufig Helium eingesetzt. Das Gas ist gut nachweisbar, chemisch weitgehend inert und kann aufgrund seiner kleinen Teilchengrösse auch sehr feine Leckpfade durchdringen. Ein Helium-Lecksuchgerät ermöglicht deshalb die Erkennung sehr kleiner Undichtheiten. Da nicht alle Vakuumanwendungen mit Helium arbeiten, kann das Leck für Luftmoleküle angegeben werden. Luft entweicht um den Faktor 2,6 weniger als Helium. Das bedeutet, dass, wenn das Leck eines Anschlusses unter Heliumatmosphäre mit 4 × 10-7 mbar l/s gemessen wird, die tatsächliche Vakuumanwendung (Luft) ein Leck von 1,5 × 10-7 mbar l/s aufweist.

Bei der Interpretation der Messwerte müssen die Prüfbedingungen bekannt sein. Eine Leckratenangabe ist nur dann belastbar, wenn auch das Prüfgas, die Druckdifferenz, die Prüfrichtung, die Temperatur und das Prüfverfahren dokumentiert sind.

Auch die Aussage "100 Prozent leckgeprüft" ist allein nicht ausreichend. Entscheidend ist, gegen welchen Grenzwert geprüft wurde und ob die Prüfung unter Bedingungen erfolgt ist, die der späteren Anwendung entsprechen. Für sicherheitskritische oder besonders anspruchsvolle Systeme sollte deshalb ein individuelles Prüfprotokoll Bestandteil der technischen Spezifikation sein.

Auswahl des richtigen hermetischen Steckverbinders

Vakuum, Druck und Temperatur spezifizieren

Die Auswahl beginnt mit einer klaren Definition der Betriebsbedingungen. Entscheidend ist nicht nur der absolute Druck innerhalb oder außerhalb des Systems, sondern vor allem die Druckdifferenz über dem Steckverbinder. Bei einer Vakuumkammer wirkt der Atmosphärendruck von außen auf die Durchführung. In Tiefseeanwendungen entsteht dagegen ein hoher Außendruck durch die Wassersäule. Bei Druckbehältern kann wiederum ein innerer Überdruck vorliegen.

Ebenso wichtig ist das geforderte Vakuumniveau. Niedervakuum (<=10mbar), Hochvakuum (<= 10-5 bar) und Ultrahochvakuum (<= 10-7 bar) stellen sehr unterschiedliche Anforderungen an Dichtkonzept, Werkstoffe und Fertigung. Je niedriger der angestrebte Restdruck, desto wichtiger werden geringe Leckraten, niedrige Ausgasung und minimale Permeation.

Auch Druckwechsel müssen berücksichtigt werden. Ein Steckverbinder, der einem konstanten Druck standhält, ist nicht automatisch für wiederholte Druckzyklen geeignet. Wechselnde Belastungen können Dichtungen, Vergussmassen und Gehäuse mechanisch ermüden.

Die Temperatur beeinflusst ebenfalls die Dichtheit. Unterschiedliche Werkstoffe dehnen sich verschieden stark aus. Temperaturzyklen können dadurch Spannungen erzeugen und Mikroleckagen verursachen. Sinnvoll ist die Definition der Mindest- und Höchsttemperaturen, Aufheiz- und Abkühlraten sowie mögliche Ausheizprozesse.

O-Ring-Werkstoff

Das richtige Material ist zu ermitteln, um unerwünschte Permeations- oder Diffusionseffekte zu verhindern. Diffusion tritt in den meisten Kunststoffen und Gummimaterialien auf, wodurch kleinste Gasmengen durch die hermetische Barriere wandern können. Dies kann geschehen, wenn der O-Ring einem Druckgefälle ausgesetzt wird, das es den Gasmolekülen (Stickstoff, Helium, Sauerstoff) ermöglicht, langsam in den O-Ring hinein- und auf der anderen Seite wieder hinauszudiffundieren.

Das Diffusionsleck ist schwer zu messen, da es keinen einzigen Messpunkt im O-Ring-Material gibt, das den Anschluss abdichtet. Aus diesem Grund weisen Komponenten wie Steckverbinder oder andere Geräte, die auf hermetischen Systemen montiert sind, eine Restleckage auf, die durch Gasdiffusion durch das Dichtungsmaterial entsteht. Mit einer optimierten Konstruktion dieser Bauteile und einer geeigneten Materialauswahl kann die Restleckage-Rate auf einem extrem niedrigen Wert gehalten werden, die für die meisten Ultra-Vakuum-Anwendungen geeignet sind.

Materialien und Beschichtungen

Meerwasser und Salznebel können als Elektrolyt wirken, da Salzwasser die Leitfähigkeit stark erhöht, wodurch galvanische Korrosionseffekte auftreten können. Die Auswahl der passenden Materialien und Beschichtungen für die vorgesehene Verbindungslösung ist wichtig, um der Korrosion in Unterwasser- und Marineanwendungen zu widerstehen. Häufig verwendete Materialien sind Messing und Edelstahl. Bei den Beschichtungen kommen häufig Chrom und Nickel zum Einsatz.

Es ist zu prüfen wie die in Frage kommenden Steckverbinder mit Salzlösungen getestet werden und über welchen Zeitraum, ohne dass ihre mechanischen oder elektrischen Funktionen beeinträchtigt wurden.

Elektrische und mechanische Anforderungen festlegen

Ein hermetischer Steckverbinder muss nicht nur dicht, sondern auch elektrisch geeignet sein. Wichtige Kennzahlen sind Kontaktanzahl, Nennstrom und Spannungsfestigkeit. Bei Daten- und Hochfrequenzsignalen kommen weitere Kriterien hinzu. Dazu gehören Impedanz, Dämpfung, Übersprechen und ggf. die elektromagnetische Abschirmung. Fuer empfindliche Messsysteme können koaxiale, triaxiale oder abgeschirmte Kontakte erforderlich sein. Hybride Steckverbinder kombinieren bei Bedarf Leistung, Daten, Hochfrequenz oder Glasfaser in einer gemeinsamen Durchführung.

Mechanisch sind unter anderem die Steckhäufigkeit, Vibration, Schock und die Zugbelastung zu bewerten. Auch die Verriegelung muss zur Anwendung passen. Schraub-, Bajonett- oder Push-Pull-Systeme bieten unterschiedliche Vorteile hinsichtlich Bedienbarkeit, Haltekraft und Prozesssicherheit.

Zusätzlich wäre der Einbauraum, die Flanschform, Wandstärke und Montageart zu berücksichtigen. Die Kabelkonfektion ist Teil des Gesamtsystems. Eine unzureichende Zugentlastung oder ein ungeeigneter Kabelmantel kann die Zuverlässigkeit der Verbindung trotz einwandfreiem Steckverbinder beeinträchtigen.

Nachweise und Prüfbedingungen bewerten

Die Bezeichnung "hermetisch" reicht als technische Spezifikation nicht aus. Es ist zweckmäßig eine konkrete maximale Leckrate mit den zugehörigen Prüfbedingungen anzufordern. Dazu gehören das Prüfgas, die Druckdifferenz, die Prüfrichtung, die Temperatur und das verwendete Messverfahren.

Besonders wichtig ist die Frage, ob jedes Bauteil einzeln geprüft wird oder ob nur Stichproben vorgesehen sind. Für sicherheitskritische Anwendungen ist eine 100-Prozent-Pruefung meist sinnvoll. Ergänzend zur Leckpruefung können Druck-, Berst-, Temperaturwechsel-, Vibrations- und Schockprüfungen erforderlich sein. Idealerweise wird die Leckrate nach diesen Belastungen erneut gemessen. So lässt sich beurteilen, ob die Dichtheit auch unter realistischen Einsatzbedingungen erhalten bleibt.

Wichtig sind außerdem auf Materialnachweise, Rückverfolgbarkeit und dokumentierte Prüfprotokolle. Besonders bei Vakuumtechnik, Raumfahrt, Medizintechnik oder Energieanlagen kann dies entscheidend für Freigabe und Qualitätssicherung sein. Eine hohe IP-Schutzart darf dabei nicht mit Hermetizität gleichgesetzt werden. IP68 oder IP69 beschreibt den Schutz gegen Wasser und Staub unter festgelegten Bedingungen. Daraus lässt sich jedoch keine definierte Gasdichtheit ableiten.

Unterschied Leck und Diffusion

Typische Anwendungen und weitere Praxisaspekte

Forschung, Vakuumtechnik und Halbleiterproduktion

Hermetische Steckverbinder werden in zahlreichen wissenschaftlichen und industriellen Vakuumanwendungen eingesetzt. Dazu gehören Massenspektrometer, Elektronenmikroskope, Teilchenbeschleuniger, Vakuumpumpen, Beschichtungsanlagen und Prozesskammern in der Halbleiterfertigung. In diesen Systemen müssen elektrische Signale, Leistung, Hochspannung oder Hochfrequenz durch eine Kammerwand übertragen werden, ohne den erforderlichen Restdruck zu beeinträchtigen.

Bei solchen Anwendungen ist nicht nur die eigentliche Leckrate entscheidend. Ebenso wichtig sind geringe Ausgasung, vakuumgeeignete Werkstoffe und eine möglichst saubere Konstruktion. Schmierstoffe, Kunststoffe und Vergussmassen können Moleküle freisetzen, die sich auf empfindlichen Oberflächen niederschlagen oder Messungen beeinflussen. Für Hoch- und Ultrahochvakuumanwendungen sollte man deshalb auf dokumentierte Materialeigenschaften und eine geeignete Reinigung achten.

Falls die Vakuumkammer ausgeheizt wird, müssen Steckverbinder und Dichtungen auch den dabei auftretenden Temperaturen standhalten. Temperaturbeständigkeit allein reicht jedoch nicht aus. Entscheidend ist, ob die Dichtheit nach mehreren Temperaturzyklen weiterhin innerhalb der spezifizierten Leckrate liegt.

Tiefsee, Offshore sowie Öl- und Gasindustrie

Unterwasseranwendungen stellen andere Anforderungen als klassische Vakuumsysteme. Hier wirkt ein hoher hydrostatischer Druck von außen auf den Steckverbinder. Mit zunehmender Wassertiefe steigen die mechanische Belastung des Gehäuses und die Anforderungen an Dichtungen, Kabelanschlüsse und Verriegelungssysteme.

Typische Anwendungen sind Unterwasserfahrzeuge, seismische Messsysteme, Pipeline-Inspektionsgeräte, Drucksensoren und Bohrinstrumente. In solchen Systemen müssen hermetische Steckverbinder hohe Druckfestigkeit mit Korrosionsbeständigkeit und elektrischer Zuverlässigkeit verbinden. Besondere Aufmerksamkeit erfordern Salzwasser und Salznebel. Sie können die galvanische Korrosion beschleunigen, wenn unterschiedliche Metalle miteinander kombiniert werden. Hier kommt wieder die Auswahl der Gehäusematerialien und Beschichtungen ins Spiel, auch Befestigungselemente und die angrenzenden Bauteile sind zu beachten.

Luft- und Raumfahrt, Energie und anspruchsvolle Industrieanlagen

Weitere Einsatzbereiche finden sich in Druckkabinen, Sensorsystemen, hermetisch gekapselter Elektronik, Prüfständen, Energieanlagen und Prozesssystemen mit Gasen oder Flüssigkeiten. Auch Anwendungen mit Wasserstoff, Helium, Kältemitteln oder aggressiven Prozessmedien können hermetische Verbindungen erfordern.

Gerade bei kleinen Gasmolekülen ist die Werkstoffauswahl besonders wichtig. Ein Dichtsystem, das gegen Wasser oder Luft ausreichend dicht ist, kann gegen Helium oder Wasserstoff eine deutlich höhere Permeation aufweisen. Deshalb muss das tatsächlich eingesetzte Medium bereits während der Spezifikation berücksichtigt werden. In der Praxis entstehen viele Ausfälle nicht durch einen grundsätzlich ungeeigneten Steckverbinder, sondern durch die Systemintegration. Typische Fehlerquellen sind beschädigte O-Ringe, verschmutzte Dichtflächen, falsche Anzugsmomente, ungeeignete Werkstoffpaarungen oder eine unzureichende Zugentlastung.

Bewertet werden sollte stets die komplette Verbindungskette. Dazu gehören Steckverbinder, Wanddurchführung, Dichtung, Montagefläche, Kabel, Zugentlastung und Prüfverfahren. Eine technisch geeignete Einzelkomponente garantiert noch keine dauerhaft hermetische Gesamtlösung.

Hermetische Steckverbinder als Teil des Gesamtsystems betrachten

Hermetische Steckverbinder sind erforderlich, wenn elektrische Signale, Daten oder Leistung durch eine Systemgrenze geführt werden müssen, ohne dass Gase in unzulässigem Umfang ein- oder austreten. Ihre Auswahl sollte daher nicht allein anhand einer Produktbezeichnung oder Schutzart erfolgen. Entscheidend ist eine messbare Leckrate unter eindeutig festgelegten Prüfbedingungen.

Zuerst steht die Definition des erforderlichen Vakuumniveaus beziehungsweise der Innen- und Aussendruck im Vordergrund. Wichtig ist hier die Druckrichtung, mögliche Druckwechsel, Temperaturzyklen und das verwendete Medium. Anschließend sind die elektrischen Anforderungen, die mechanischen Belastungen sowie die Werkstoff- und Korrosionsbeständigkeit zu bewerten.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen Dichtungsmaterialien und konstruktive Übergänge. O-Ringe, Vergussmassen, Glas-Metall-Dichtungen und Keramik-Metall-Durchführungen unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Permeation, Temperaturbeständigkeit, Langzeitstabilität und Wartbarkeit. Auch die Montagefläche, die Kabelkonfektion und die Zugentlastung beeinflussen die Zuverlässigkeit der gesamten Verbindung.

Hilfreich ist die Anforderung dokumentierter Prüfwerte, Angaben zum Prüfgas und Informationen zur Druckdifferenz. Eine erneute Leckprüfung nach Temperatur-, Vibrations- oder Druckbelastungen liefert zusätzliche Sicherheit. Hersteller hermetischer Steckverbinder verfügen über umfassende Erfahrung in der Auslegung anspruchsvoller Verbindungslösungen. Ein frühzeitiger Austausch über die konkreten Betriebs-, Umwelt- und Prüfanforderungen erleichtert die Auswahl und reduziert das Risiko einer ungeeigneten Spezifikation. Der richtige hermetische Steckverbinder ist somit keine isolierte Einzelkomponente. Er ist Bestandteil eines abgestimmten Dichtungs-, Werkstoff- und Verbindungskonzepts, das unter realen Betriebsbedingungen dauerhaft funktionieren muss.

Quellen: Fischer Connectors

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